Progressive Muskelentspannung (PME)

Bewährte Entspannungsmethode mit messbarem Effekt

Die Progressiven Muskelentspannung (PME) zählt zu den am häufigsten angewendeten und am besten erforschten Entspannungsverfahren mit messbarem Effekt.

Die PME (auch Progressive Muskelrelaxation, PMR genannt) ist eine Entspannungsmethode, bei dem durch die bewusste An- und Entspannung ausgewählter Muskelgruppen ein Entspannungszustand des ganzen Körpers erreicht werden kann.

Sie  ist eine körperlich aktive Entspannungsmethode und eignet sich daher gut für unruhige und aktive Menschen.

Sie wirkt ganzheitlich auf körperlicher und mentaler Ebene und eignet sich besonders bei stressbedingten und psychischen Beschwerden zur Rehabilitation, kann aber auch zur Prävention eingesetzt werden, um erst gar nicht an stressbedingten Beschwerden zu erkranken.

Durch die bewusste An- und Entspannung der ausgewählten Muskelgruppen in Verbindung mit Wahrnehmungs- und Atemübungen hat PME das Ziel die Muskulatur zu lockern und dadurch Anspannungen zu lösen und eine körperliche und psychische Entspannung zu erzielen.

 

Stressebenen - Hier wirkt die PME

  • Kognitive Ebene: Alles, was unser Wahrnehmen, Denken und Erkennen betrifft
  • Emotionale Ebene: Alle Gefühle, die der Stress in uns aktiviert
  • Physische Ebene (Körperliche Ebene): Alle vom Stress ausgelösten körperlichen Reaktionen wie z.B. Muskelverspannungen, Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen/ Magenschmerzen, Hörsturz/ Tinnitus, Schweißausbrüche, Herzrasen/ Herzklopfen, Bluthochdruck, Schwindel, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, uvm.

 

Einsatzmöglichkeiten

  • PME kann als eigenständiges Entspannungsverfahren oder als ergänzende Therapiemethode eingesetzt werden.
  • Zur allgemeinen Gesundheitsförderung
  • Zur ganzheitlichen Entspannung
  • Zur Stressreduzierung und Burn-Out Prophylaxe
  • Zur Leistungssteigerung vor potentiell belastenden körperlichen und kognitiven Situationen in Schule, Beruf und Sport
  • Nach belastenden Situationen zur effektiven Senkung der Aktivierung und schnellen Erholung

 

Zusätzliche Einsatzmöglichkeiten nach Vaitl & Petermann (2004)

  • Angststörungen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Spannungskopfschmerz
  • Schlafstörungen
  • Lernschwierigkeiten

 

Kontraindikation (Bei Erkrankungen befragen Sie vorher ihren Arzt)

  • Schwere Magen-Darm-Erkrankungen
  • Gefäßspasmen
  • Herzrasen, Zittern, Ohnmachtsanfälle
  • Myositis
  • Akute Arthritiden
  • Hypertonie (Bluthochdruck) Sind Sie medikamentös gut eingestellt, kann diese Methode sehr förderlich sein.
  • Aortenaneurysma

 

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